Interview mit Daisnoj Meer vom Telegraaf
Herr Eagle, Gerüchte sagen sie wollen das Handtuch werfen wollen? Welches Handtuch? Nur weil Vitali K. mich ab und zu besucht um seine mentale Stärke aufzufrischen, befinden wir uns noch lange nicht im Boxring, auch wenn das manche meiner Spieler gern hätten, wenn sie sich wieder vor dem Konditionstraining drücken wollen. Ich trage mein Handtuch stets dabei und habe keineswegs vor es achtlos zu werfen, wohin auch immer. Herr Eagle, können wir endlich damit rechnen, das Sie die auferlegte Funkstille für beendet erklären? Ich weiss nicht ob sie beim Telegraaf zählen können? Ich habe den Verein in einem desolaten finanziellen Zustand übernommen. Wir sind auf einem guten Weg und den werden wir weitergehen. Es war nötig den Waschweibern des Vereins mal Dampf im Kessel zu machen, denn die meinten ja, sie könnten ihre XXL Schlüpper mit den Trikots meiner Jungs in eine Trommel werfen. Versuchen sie mal in Ruhe zu arbeiten, wenn Frau Antje aus dem Waschkellerfenster Tips auf den Trainingsplatz rausbrüllt. Herr Eagle, wie kommt es, das sie auf ihren Leistungsträger Aribert Rolleder verzichten? Junger Mann, das Snickers war alle. Unsere Gespräche mit Figo Suave vom SC Bastia waren überaus fruchtbar und mit Ronin Buron haben wir einen technisch ausgereiften Offense für unsere Diva bekommen. Herr Eagle, wo sehen sie ihre Mannschaft in der kommenden Saison? Sicher nicht in Levi´s Coffeshop. Die Saisonvorbereitung läuft auf vollen Touren, warum also sollte ich ihnen jetzt schon sagen was morgen keiner mehr wissen will? Unsere Amateure sind heiss auf Liga 1 und auch in diesem Jahr werden wir es unseren Gegnern im Nationalen Pokal schwer machen. Sie entschuldigen mich, das Essen steht auf dem Tisch
Autor: Eddi Eagle - Donnerstag, 23.02.2012 Halbfinale
BVO Emmen - Mit zwei mehr als deutlichen Erfolgen ist der BVO Emmen im Europapokal ins Halbfinale des Pokalsiegercups eingezogen. Kommende Woche, unmittelbar nach den Neujahrsfeierlichkeiten, steht das holländische nationale Pokalendspiel gegen Ajax Amsterdam an. Vorher wird man noch ein Testspiel gegen Meister Proper Castricum bestreiten, das in seiner Spielweise sehr ähnlich angelegt ist, wie der derzeitige Tabellenneunte der Ehrendivisie. Der BVO hofft international darauf, dem FC Kufstein in der Vorschlussrunde aus dem Weg gehen zu können. Mit den bevorstehenden Sperren gegen Nafziger, Weiland und de Schrijver ist Emmen bereits ein Handicap auferlegt, dass zu Problemen führen könnte. Da muss es nicht auch noch der stärkste, ja nicht nur das, sondern ein schier übermächtiger Gegner sein. Andererseits würde ein Aus im Halbfinale, zumal wenn absehbar, vielleicht dazu führen, dass Emmen in der Liga noch mehr Einsatz zeigen kann und so der Sprung auf Platz 3 oder 4 noch möglich wäre. Das ist aber alles eine unnötige Überlegung, wenn gegen Ajax der erhoffte Pokalerfolg gelingt, denn dann stört in Emmen niemand mehr das Resultat in der Liga!
Autor: Aris Selmet - Dienstag, 27.12.2011 Erfolgreich
BVO Emmen - Die Presseabteilung des BVO Emmen erlaubt sich, die Ergebnisse der niederländischen Vertreter im Europapokal wiederholend zu den offiziellen Spielplänen und unter Hinweis auf den kürzlich ergangenen Kommentar zum Artikel des Landesmeisters und Pokalsiegers an dieser Stelle bekannt zu geben: BVO Emmen schlägt - nicht vollkommen unerwartet und der Ankündigung des Managements und der Presseabteilung entsprechend - sowohl Lüttich wie Rom und zieht als Gruppensieger mit 12 Punkten ins Viertelfinale des Pokalsieger-Cups ein. Wenig überraschend auch die anderen Ergebnisse: Sparta schenkt Russlands Vetreter Spartak Moskau und der russischen Föderation, ohne dass diese dazu ein Tor hätten aufwenden müssen, drei Punkte. Veendam gewinnt immerhin - aber ohne eigenes Zutun, was ebenfalls "kostenlos" gewesen wäre, in Spiel in seiner Inter-Cup Gruppe. Eindhoven kommt auf dieselbe Weise zu 4 Punkte - wobei auch hier anzumerken bleibt, dass ohne weiteren Torpunkt-Verlust durch Setzen eines Treffers gegen West Ham sogar 6 Punkte möglich gewesen wären (allerdings wohl nur, weil West Ham mit dem Nuller-Setzverhalten gerechnet hatte!). Die Niederlande liegen damit noch einen 2/3-Punkt vor Spanien in der SOIX-Wertung. Danke an die Gegner von PSV und Veendam, dass sie dies ermöglicht haben! Der BVO ließ weiter verlautbaren, dass man auf Edinburgh oder Braga als Viertelfinal-Gegner hofft!
Autor: Aris Selmet - Dienstag, 29.11.2011 Dritter Versuch...
BVO Emmen - Wer Tatsachenfeststellungen mit Provokationen verwechselt, leidet unter lebensbedrohlichen Wahnvorstellungen," erläuterte Dr. Mabuse, der Teamarzt der niederländischen Nationalmannschaft, unserer Redaktion telefonisch. Nun ist ein Physiotherapeut sicherlich kein Spezialist für hohen Blutdruck aber er stellte dennoch fest: Wer sich künstlich und unnötig aufregt, weil jemand feststellt, dass der niederländische Fußball europaweit den Bach runtergeht und der KNVB einige seiner Europapokalplätze an Spanien, Portugal und Schweden zu verlieren droht, ist durch hohen Blutdruck gesundheitlich schnell gefährdet - mindestens so gefährdet, wie unsere internationalen Startplätze."
Dass die Zurückhaltung des niederländischen Meisters angesichts der Stärke der Gegner nachvollziehbar ist, ändert nichts daran, dass Emmen sich bemüht, auf drei Hochzeiten zu tanzen. Leider gelingt das nicht zur Zufriedenheit des Managements, vor allem weil man sich auf der prunkvollsten (nationalen) Hochzeit nicht als die strahlende Braut darstellt.
Offenbar fühlt Meyersen sich kritisiert und angesprochen, was immerhin zeigt, dass er selbst mit den Leistungen auf dem internationalen Parkett nicht zufrieden ist: Dass ein Sieg gegen das ach so bedauerliche Spittal unproblematisch möglich gewesen wäre und kein Tor gekostet hätte, braucht ihm wohl nicht aufgezeigt zu werden. Meyersen darf jedenfalls versichert sein, dass Emmen auch an den letzten beiden Vorrundenspieltagen - jetzt daheim gegen die Konkurrenz - alles geben wird, was nötig ist, um sich durchzusetzen und dann mit etwas Losglück gegen einen Vertreter der beiden schwächeren Vorrundegruppen gute Chancen auf den Halbfinaleinzug zu haben und zu wahren.
Schade halt, dass davon weder Sparta, das als künftiger Meister ohnehin international dabei ist, noch der BVO, der wenn, dann nur als künftiger Pokalsieger diese Chance haben dürfte, dann aber auch ohnehin dabei ist, profitieren wird...
Autor: Aris Selmet - Sonntag, 27.11.2011 Ziel: Vereinsinternes Pokalfinale
BVO Emmen - Da sämtliche für den internationalen Wettbewerb qualifizierten Teams einmal mehr nichts für das Ansehen des KNVB tun und gnadenlos ihre Spiele abschenken, während Emmen trotz einer starken Gruppe die Kohlen aus dem Feuer zu holen und die Pantoffeln auf die nächste Treppenstufe zu setzen versucht, dürfte für den BVO in der Liga nicht viel zu holen sein. Dazu kommt der schlechte Saisonstart, der bereits vier Niederlagen und einen deftigen 11-Punkte-Rückstand auf die Tabellenspitze eingebracht hat, so dass in der Ehrendivisie Platz 3 angestrebt wird und nicht mehr. Nicht zur Freude des Präsidiums, dass andere Vorgaben gemacht hatte zu Saisonbeginn. Die Amateure des BVO sind im Amateurpokal trotz glänzender Vorstellung in Portugal bei Estrela Amadora gescheitert. Damit ist man im nationalen Pokal schon jetzt eine Runde weiter als gegen die internationalen Vertreter im zweitklassigen Amateur-Cup. Nun steht mit Heracles Almelo ein Gegner an, der grundsätzlich schlagbar scheint, aber natürlich eine große Nummer mit einem (jedenfalls ehemals) großen Namen ist. Doch die Zeiten eines neisp sind vorbei. Almelo dümpelt im Mittelfeld der Tabelle herum, und die Amateure sind heiß und erwarten ggf. sogar Unterstützung von den Profis, die allerdings direkt im Anschluss gegen Ajax ihrerseits eine nicht zu unterschätzende Aufgabe im KNVB-Pokalviertelfinale zu bewältigen haben. Erstmal stehen morgen aber die richtungsweisenden Partien gegen Rom und Aarau auf dem Programm, aus denen Emmen mindestens vier Punkte braucht, um eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Viertelfinals im Pokalsieger-Cup herauszuarbeiten. Viel Erfolg!
Autor: Aris Selmet - Montag, 14.11.2011 Tauschvertrag mit St. Germain unterzeichnet
BVO Emmen - Aris Selmet (Emmen) und Scholli (St. Germain) einigten sich auf einen fliegenden Holländer-Tausch. Während der im Unterhalt doch sehr teure OM Wijnsteekers von der Gehaltsliste des BVO gen Paris verschwindet, sicherte sich der holländische Doppel-Vize im Gegenzug die Dienste von Arnold Jan Schneiders, der im rechten Mittelfeld als kurzfristiger Backup für Butina dienen soll, da Nachwuchshoffnung Peraeer mit einem Vertrag ausgestattet wurde, der es erlaubt (und verlangt), ihn bei einer Beschränkung auf die für die Vermeidung einer Abwertung erforderlichen Mindesteinsätze in der Hinterhand zu halten (nur 500k Festgehalt sind vereinbart, dafür höhere Einsatzprämien). "Es ist weniger, dass ich Schneiders wollte, mehr ging es darum, Wijnsteekers loszuwerden. Zusammen mit der Ablöse bringt der Deal uns über die gesamte Saison mehr als 5 Mio. Euro in die Kasse bzw. ein entsprechend kleineres Loch in der Kasse. Ich bin daher hoch zufrieden und musste nicht lange überlegen, nachdem die Zusage von Scholli mich erreicht hatte," zeigte sich Emmens Manager Aris Selmet nicht nur ob des 36-30 Siegs bei dem im Rahmen des zur Feier des Vertragsschlusses veranstalteten Frikandel-Wettessens gegen Scholli sehr zufrieden. Er verabschiedete sich sodann mit den Worten: "Entschuldigung, aber mir ist schlecht!"
Autor: Aris Selmet - Mittwoch, 14.09.2011 Weitere Umstrukturierungen stehen an
BVO Emmen - Der Ex-Meister und künftige Serien-Mindestens-Dritter der Niederlande, der BVO Emmen, hat angesichts der angekündigten Regeländerungen seine Planungen nicht umgestellt, aber forciert. "Die Teilnahme am Pokalsieger-Wettbewerb - wenn ich mich nicht verrechnet habe - kommt uns gelegen, denn da ist es am leichtesten, mit mittlerem Einsatz weit zu kommen," erläuterte Aris Selmet die Zielsetzung für 2011/3. Geplant scheint, die Umstrukturierung des Kaders weiter voranzutreiben. Allerdings machen die Gegebenheiten auf dem Transfermarkt - verstärkt durch die neue Kaderobergrenze - gewissenmaßen einen kleinen Strich durch die Rechnung. "So ist es noch schwerer, Abnehmer für unsere nicht mehr gern gelittenen Akteure zu finden," ist Selmet wenig zufrieden damit, dass beispielweise im Tausch gegen Wijnstekers, Balagic oder Rooba mit Saisonwechsel offenbar nur noch ein einziger Spieler angeboten bzw. vertradet werden kann, weil Emmen die Kader-Maximalgröße locker überschreitet. Das gilt nach dem letzten Tausch mit Manchester City, Seo gegen den Briten Benning und den Tschechen Arzu, umso mehr. Selbst sechs Ausleihungen (wunschgemäß wären das bei einem anderweitigen Loswerden von Wijnstekers - gerne zum Minimalpreis - LV Amunike, LV Grubac, RV Amoruso, RM Kromheer, RM Gerritzen, STU Schöngen) wäre der Kader noch auf 51 Spieler "aufgebläht". Ist das wirklich ein Problem, wo doch allwöchentlich 44 Akteure gebraucht werden?
Autor: Aris Selmet - Mittwoch, 07.09.2011 Arnheimer Newsflash
Vitesse Arnheim - nimmt Stürmer Gianfranco Corbotta und Mittelfeldspieler Ronny Stuckmann unter Vertrag +++ 26 765 Zuschauer besuchten durchschnittlich die Arnheimer Heimspiele - damit sank der Besucherschnitt um rund 1 000 Zuschauer pro Spiel +++ trotz Zuschauerschwund konnte eine deutliche Umsatzsteigerung um voraussichtlich 78% auf 132 000 000 erzielt werden - dementgegen stehen Ausgaben in Höhe von rund 112 000 000 +++ Vertrag von Publikumsliebling Benedictus Metodiev wird nicht verlängert - Metodiev darf den Verein ablösefrei verlassen - Bene, wie er liebevoll von den Fans gerufen wird, schließt aber auch ein vorzeitiges Karriereende nicht aus +++ Gary Simoes soll den Verein ebenfalls verlassen - für eine festgeschriebene Fixablösesumme von 9 Millionen wäre Vitesse bereit Simoes gehen zu lassen +++
Autor: Jörg Schneider - Montag, 29.08.2011 Ärgerlich
BVO Emmen - Glückwunsch nach Rotterdam. Sehr unglücklich verlor Emmen das Spitzenspiel am vorletzten Spieltag mit 3-3. "Das ist kein Unentschieden, das ist eine Niederlage," sah dies auch Emmens Manager Selmet so. Nicht nur der Titel ging durch das dritte Tor Spartas in der 75.Minute flöten, sondern es kostet den Club auch knapp 2 Mio. Euro und möglicherweise eine langfristige Aufwertung seines Trainers Saternus. Dabei war Emmen als leichter Favorit ins Spiel gegangen, vor allem, weil das Team deutlich fitter wirkte als der Gegner. Dass es dann nach einer frühen 3-1 Führung nicht reichte, sondern Sparta am Schluss aufdrehte, war doppelt ärgerlich. Ein kleiner Trost für den BVO ist, dass auch der erneute Vize-Nicht-Titel des Clubs und zugleich die erste Vize-Meisterschaft für Saternus ausreichte, um diesen in Ansehen und Ausbildungsstand nach oben zu hieven. Mal sehen, was kommende Saison in Holland abgeht. Emmen plant, das Team zu verjüngen, tut sich aber schwer, für die alternden Stars Abnehmer zu finden. Angeblich sollen neben den Neuzugängen dieser Saison, Rooba, Balagic und Wijnstekers, auch die lange etablierten Spieler Deflandre, Prokoph und Escalona Verano den Verein unter Marktwert verlassen dürfen. Angebote gehen aber bisher nur für niederländische Youngster ein, die Selmet und Saternus gerne halten würden. Ggf. sorgt aber der Markt dafür, dass auch Spieler wie Cruyff oder Hasloop den Club verlassen werden, denn das aktuell ausgerechnete Gehalt für die kommende Saison bewegt sich im Bereich um 75 Mio. - das kann Emmen selbst mit dem weiter ausgebauten Stadion über Zuschauereinnahmen nicht stemmen, und von den Sponsoren sind keine erheblichen Mehreinnahmen zu erwarten, sondern das Potential erscheint da weitgehend ausgereizt. Auch wenn noch Ungewissheiten bestehen, treibt Emmen die Planung für die kommende Saison voran. Mit Rogier Peeraer wurde die erste Neuverpflichtung bekannt gegeben. Der 23jährige Mittelfeldspieler, der in Emmens Nachbarort Hoogeveen aufwuchs, wurde für eine Festablöse von 5 Mio. Euro von Leicester City verpflichtet und freut sich auf die Rückkehr in die Heimat: "Ich denke, dass ich mit Emmen einiges reißen kann und freue ich darauf, von Pierpaolo Butina zu lernen," gab er sich allerdings zugleich bescheiden.
Autor: Aris Selmet - Freitag, 12.08.2011 |